Voice of Whisky

„The Voice of Whisky“ in Weidenthal

 

Tolle Stimmung im „Wacker“-Pub

 

Bis auf den letzten Platz besetzt war das Weidenthaler Sportheim beim einzigartigen Whisky-Tasting mit McRossi (Ralph Rosenthal) und McHerbie (Herbert Laubscher). Die beiden Lairds des Weidenthaler Whisky-Clubs hatten mal wieder eingeladen und die zahlreichen Gäste waren wieder mal aus dem Häuschen.

 

Einen erheblichen Beitrag dazu leistete auch das „Duo Andy und Willi“. Andy Prodehl von „The Angels Share“ und Willi Brausch von den „Dubbeglasbriedern“ zogen alle musikalische Register und sind in Weidenthal auch bestens bekannt. Passend unterstützt wurden sie dabei von „Piper Gotti“ (Marcus Gottwald) aus Neustadt, einem wahren Meister des Dudelsackspiels. Im Walddorf ebenfalls ein guter Bekannter.

Die Hauptdarsteller des Abends

Sieben tolle Whiskys waren im Angebot, die von den beiden Moderatoren informativ und mit viel Witz und Humor vorgestellt wurden. Als Begrüßungs-Whisky gab es für alle Gäste einen 40 %igen „Famous Grouse Ruby Cask“. Der bekannte „Moorhuhn-Whisky“ ist  das am meisten getrunkene „Wasser des Lebens“ in Schottland.

 

Bei der Vorstellung des von „Berrys Broth. & Rudd“ abgefüllten 56,6 % starken Lowlanders von der Girvan-Distillery glänzten McRossi als Elvis Presley und McHerbie als Hannibal Lecter. Da blieb kein Auge trocken.

 

Eine Woche zuvor feierten die Iren in aller Welt ihren „St.Patricks Day“. Aus diesem Grunde huldigten die Whiskyfreunde dem irischen National-Heiligen mit einem 53%igen „St. Patrick´s Cask Strength“. McHerbie als Huckepack-Ire und McRossi als Huckepack-Schotte hatten dabei auch wieder die Lacher auf ihrer Seite.    

 

Einmal im Jahr feiern die Mexikaner im Rahmen eines großen Volksfestes ihre Toten. Am „Tag der Toten“ sind Hunderttausende in bunten Kostümen und als Skelette verkleidet auf den Straßen. Bei uns auch bekannt vom James Bond Film „Spectre“. McRossi und McHerbie als Skelette im „Wacker“-Pub, die Gäste nahmen es mit Begeisterung zur Kenntnis. Dazu gab es einen 12 Jahre alten und 43 % starken „GlenDronach Original“ aus den Highlands.

Die Toten von Weidenthal

 

Anschließend waren die beiden Lairds als Piraten unterwegs. Und die Stimmung schlug dazu einmal mehr hohe Wellen. Mit dem „Sild Crannog“ wartete denn auch ein richtiger Seebär auf die Whiskyfreunde. Bei „Slyrs“ am Schliersee destilliert und abgefüllt, reifte der 48%ige Whisky in 30-Literfässern an Bord des umgebauten Fischkutters „The Angels Share“ – wie passend – im Hafen von List auf Sylt. Wind und Wellen, Ebbe und Flut sowie die salzhaltige Luft der Nordsee prägen diesen weltweit einzigarten Whisky. Ein toller Tropfen.

 

Piraten wie wir

In Lumpen gekleidet und am Pranger war es für McHerbie und McRossi danach schwierig an ihren geliebten Whisky zu kommen. Doch sie schafften es einmal mehr und erlebten so hautnah, dass das Leben im Mittelalter wahrlich kein Zuckerschlecken war. Der dazu angebotene 47,2%ige und 18 Jahre alte „Glen Moray“ von der Speyside passte bestens zu diesem ganz speziellen Auftritt. Hier geht ein Dankeschön an den Weidenthaler „Holzmichel“ Michael Helf, der die beiden etwa 25 kg schweren Pranger mit Holz aus dem Gemeindewald zusammenbaute.

 

McHerbie und McRossi am Pranger

Wenn man meint, es gibt keine Steigerung, dann kommen McRossi mit seiner swingenden Nikolausmütze und McHerbie als Baywatch-Star  Pamela Anderson daher. Da gab es im „Wacker“-Pub kein Halten mehr. Mit dem 50% starken „Old Ballantruan“ von der Tomintoul-Distillery in der Speyside stand dazu auch der richtige Whisky bereit. Mit einem Phenolgehalt von 55 ppm eine interessante Alternative für alle Fans von intemsivem Torfrauch-Aromen.

 

So ging dann spät am Abend eine tolle Whiskyverkostung zu Ende, ein Tasting der so ganz anderen Art. Und gerade daher auch bei den vielen Gästen aus Nah und Fern so beliebt. Sie können sich auf den 23. März 2021 freuen, dann laden McHerbie und McRossi zum nächsten Special-Tasting ein. Motto dann: „Fairytale Whiskys“. Und die Weidenthaler Whiskymärchen gehen weiter.

 

 

Weidenthal, den 24.3.2019

Herbert Laubscher